Darmreinigung und Darmsanierung

Ein leistungsfähiger und gesunder Darm gilt als Grundlage für Wohlbefinden und Widerstandskraft. Immunsystem, Nahrungsverwertung oder Verdauung – der Darm Darmsanierungspielt bei vielen Prozessen des Körpers eine wichtige Rolle. Seine Beschaffenheit entscheidet nicht selten darüber, ob jemand an einer Infektion erkrankt oder nicht.

Viele Menschen sind sich jedoch über Aufgaben und Funktionsweise dieses bedeutenden Organs überhaupt nicht im Klaren. Im öffentlichen Bewusstsein sind der Darm und seine Besonderheiten nicht sonderlich präsent, erst die seit einigen Jahren von Medizinern und Forschern empfohlene Vorsorge zur Vermeidung von Darmkrebs hat das geringe Interesse ein wenig verstärkt.

Oft besteht in vielen Fällen eine Ignoranz gegenüber dem Problem, was sich nicht selten in einer ständigen Vernachlässigung oder in einer Überbeanspruchung des Darms äußert. Zahlreiche Darmkrankheiten und daraus folgende Erkrankungen beruhen auf diesem mangelnden Bewusstsein, ein Umstand, der sich in nicht wenigen Fällen ganz sicher vermeiden ließe.

Der Darm als Bestandteil des Körpers



Aufbau des Darms

Anatomisch betrachtet besteht unser Darm aus einer Reihe von Abschnitten, die sich vom Magen bis zum für die Ausscheidung verantwortlichen Mastdarm erstrecken. Die Darmwand hat äußerlich eine recht glatte Haut, die eine Muskelschicht und die darunter liegende Schleimhaut umschließt, wobei letztere besonders für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich ist.

Im Dünndarm wiederum weist diese Schleimhaut viele Querfalten auf, die als Darmzotten bezeichnet werden und die im Zusammenhang mit der Absonderung von Darmsaft stehen. Im Grunde genommen handelt es sich deshalb beim Darm um eine Art verwertende Passage für Nahrung und andere aufgenommene Stoffe. Diese Passage sollte – wie andere Transportsysteme eben auch – in gutem Zustand sein, sonst erscheinen Phänomene wie eine Verstopfung unausweichlich.

Stark belastetes Organ in unserer Zeit

Aufgrund dieser Eigenschaften erscheint es absolut nachvollziehbar, dass ein Darm im Laufe des Lebens allerlei Belastungen ausgesetzt ist. So berichten Chirurgen von Dickdärmen, die mehr als 20 Kilogramm wogen – bei einer normalen Gewichtsgröße von 2! Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und ein allgemein ungesunder Lebensstil beanspruchen den Darm über Gebühr.

Zugegeben, der Darm ist, ähnlich der Leber, ein recht geduldiges Organ, das durchaus so einiges weg zu stecken vermag. So ist es kaum verwunderlich, dass viele Betroffene zunächst nichts von diesen Belastungen merken – bis es schließlich zu spät ist und sich Erkrankungen einstellen. Schließlich überfordert die moderne Lebensweise mit industriell hergestellten Lebensmitteln und zahlreichen Umweltgiften den Darm zunehmend und es kommt zu Ausfällen und gestörten Verwertungsprozessen.

Ein überlastetes Darmsystem

Weicher oder flüssiger Stuhl, Durchfall oder Blähungen und Verstopfung gehen in sehr vielen Fällen auf eine verminderte Darmgesundheit zurück. Diese hängt oft mit einer sogenannten Verschlackung zusammen. Als Verschlackung werden Verstopfungen oder verklebte Darmzotten bezeichnet, die in ihrer Funktion gestört sind und deshalb dem Organismus wichtige Nährstoffe und Vitamine vorenthalten.

Schulmedizin “vergisst” den Darm

Allerdings stoßen die üblicherweise sehr erfolgreichen Methoden der Schulmedizin bei den entsprechenden Untersuchungen oft an ihre Grenzen. Zwar gelten Darmspiegelung oder andere Verfahren mittlerweile als Routine, zur Erfassung oder gar zur Beseitigungen der im Laufe von Jahren und Jahrzehnten angesammelten Schlacken fehlen bisher die technischen Instrumente. Und damit nicht genug, manche Schulmediziner halten Entschlackung für nicht besonders wichtig, sie setzen – fatal genug – immer wieder auf Antibiotika und zerstören die Schleimhaut des Darms dadurch immer mehr.

Denn auch Medikamente, Drogen und eben Antibiotika als besonders belastender Faktor bringen unseren Darm noch zusätzlich aus dem Gleichgewicht. Antibiotika heißt deshalb so, weil sie biotische Kulturen, also Bakterien ausmerzen sollen. Und dabei sind sie äußerst gründlich und zerstören nicht nur die Grundlagen fremder Eindringlinge, sondern gleichfalls den Lebensraum körpereigener Mikroorganismen.

Gesunde Darmflora wird zerstört

Es ist ganz einfach: Alles, was wir aufnehmen, nimmt auch seinen Weg durch den Darm. Dessen Oberfläche und Struktur ist in der Regel von hilfreichen Bakterien besiedelt, die jedoch aufgrund der genannten Belastungen in ihrer Population immer weiter verdrängt und durch ungesunde Fäulnisbakterien ersetzt werden. Eine Schwächung ist dann unumgänglich.

Nährstoffe verlassen den Körper, ohne Verwertung und ohne jegliche Aufnahme, schließlich sind die Wände des Darms von vor sich hin faulenden Schichten überzogen, die eine intensive Verwertung ausschließen. Und so erscheint es dann auch völlig logisch, dass Enzyme, Antikörper und Vitamine dem gesamten Stoffwechsel fehlen, das Immunsystem geschwächt ist und die Widerstandskraft des Körpers sich nachhaltig verringert.

Folgen eines überlasteten Darms



  • Auch Abführmittel sind für eine Verdrängung und schließliche Ausschaltung von normalen Darmbakterien, also der Darmflora, verantwortlich. Fehlen diese jedoch, wird der Darm in seiner Funktion insgesamt träger und schwerfälliger, die Betroffenen greifen dann aufs Neue zu den Mittelchen – ein Teufelskreislauf! Chronischer Durchfall, von vielen Patienten als unwichtig abgetan, weist darüber hinaus Entschlackungebenso auf eine unzureichende Darmgesundheit hin und sollte unbedingt ernst genommen werden.
  • Die Folgen einer Überlastung sind unter anderem Rheuma, Übersäuerung, Übergewicht und Bluthochdruck, dazu eine ungesunde Besiedelung mit Pilzen und schädlichen Mikroorganismen. Selbst eine Reinigung des Blutes erscheint Angesichts dieser Herausforderungen unwirksam – eine echte Sanierung tut Not!
  • Um einer Fehlentwicklung vorzubeugen beziehungsweise entgegenzutreten, empfiehlt sich eine Darmsanierung beziehungsweise Entschlackung. Die Stärkung und regelmäßige Reinigung des Organs führt dann sehr schnell zu wachsendem Wohlbefinden und zu deutlich aktiveren Stoffwechselprozessen.

Darmreinigung und Darmsanierung

Aufgrund der erwähnten Skepsis oder in manchen Fällen sogar offenen Ablehnung von reinigenden Verfahren durch Schulmediziner sind viele Menschen verunsichert. Ihnen erscheint eine Darmsanierung manchmal unnütz, nicht selten eine reine Geldmacherei. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Studien und Untersuchungen zu dem Problem, die Verschlackung ist wissenschaftlich anerkannt und nachgewiesen.

Entscheidend ist deshalb die genaue Analyse und die Einleitung eines wirklich effektiven Verfahrens. Die Sanierung des Darms ist dabei nicht wirklich kompliziert und erfordert keine besonderen Umstände. Im Gegensatz etwa zum Fasten ist der Alltag kaum von der Methode betroffen. Intensität und Dauer der Reinigung legt jeder Patient sogar selbst fest und passt sie der persönlichen Lebenssituation entsprechend an.

Allerdings sind Sorgfalt und eine künftig bewusste Lebensweise die Schlüssel für den wirklich dauerhaften Erfolg. Eine Umstellung der Ernährung ist während einer Darmsanierung zwar nicht unbedingt erforderlich, empfiehlt sich allerdings. Durch die Umstellung auf eine Zufuhr von überwiegend basischen Lebensmitteln lässt sich die Sanierung erheblich verkürzen und zugleich intensivieren. Wer vor einer solchen Veränderung freilich noch zurückschreckt, muss eben etwas mehr Zeit für die Entschlackung investieren, der Erfolg stellt sich jedoch in jedem Fall ein.

Sinn und Zweck einer Darmreinigung

Mittels einer Darmsanierung werden der Körper und alle seine Zellen, die Organe, das Gehirn und selbst die Muskeln wie das Bindegewebe von überflüssigen Schlacken befreit. Von den beschriebenen Zellzwischenräumen, den Zotten und Falten der Darmpassage lösen sich Eiweiße, Darm sanierenungesunde Fette, Gifte und sonstige Abfallprodukte. Im Anschluss verlassen sie mittels Ausscheidung den Organismus. Ist die Sanierung erst einmal durchgeführt, verbessert sich den meisten Fällen die Gesundheit der Betroffenen ungemein.

Zahlreiche Beschwerden wie :

  1. Migräne,
  2. Entzündungen
  3. oder Hautirritationen

verschwinden, das Immunsystem kann sich viel stärker und erfolgreicher gegenüber Infektionen verteidigen. All die versalzenen und überzuckerten Lebensmitte, deren Reste oft in den Darmzotten vor sich hinfaulen, verlassen dann gänzlich den Körper:

  1. Nikotin,
  2. Drogen
  3. oder Farb- und Konservierungsstoffe ebenfalls.



Ähnlich verhält es sich mit den Belastungen durch die einseitige Ernährung. Neben den ungesunden Fertigprodukten setzen viele Menschen kulinarisch auf Unmengen an Wurst, Fleisch und Getreide, sie sprechen damit der evolutionären Ausstattung unseres Körpers Hohn. Schließlich ist der solchen Überflüss gar nicht gewohnt – und reagiert mit dem Ausbau der Fettdepots wie auch mit der zwangsläufigen Ablagerung von Schlacken. Wie klebriger Leim überziehen die Schlacken die Wände des Darms und bieten Parasiten einen willkommenen Nährboden. Sie leben hervorragend inmitten dieser Flora, vermehren sich und belasten den Körper noch zusätzlich.

Begleitmaßnahmen zur Sanierung des Darms

Natürlich lässt sich ein schwer kranker Mensch auch nicht mit einer Darmsanierung heilen. Da helfen oftmals nur noch die chemische Keule oder eine Operation. Viele Erkrankungen lassen sich jedoch vermeiden oder zumindest in ihrer Intensität abmildern – wenn der Darm hinreichend funktional arbeitet. Während einer Darmsanierung empfiehlt sich deshalb die Beschäftigung mit Alternativen. Das betrifft die bisherige Ernährung und ganz allgemein den persönlichen Lebensstil.

Betroffene sollten sich fragen, ob sie unter großem Stress stehen und diesem vielleicht mit einem übermäßigen Genuss von Medikamenten begegnen. Ist das der Fall, müssen die Alarmglocken schrillen! Wer viel Fett und Zucker aufnimmt, dazu noch raucht und gerne Alkohol trinkt, gehört zu einer besonders gefährdeten Gruppe. Und das sind sicher nicht wenige Menschen! Im Alltag integriert, werden die Genussgifte, die fehlende Bewegung und die mangelhafte Ernährung kaum bemerkt, die Diagnosen erscheinen dann oftmals als Schock und für viele Patienten überhaupt nicht nachvollziehbar.

Darmgesundheit unterstützen

Deshalb gilt: Eine Analyse der eigenen Situation ist sinnvoll und verspricht eine echte Vorbeugung – bei recht geringem Einsatz! Körper entgiften und entschlackenIst die Darmsanierung einmal durchgeführt, sollten echte Maßnahmen zur künftigen Vermeidung von Schlacken und Belastungen berücksichtigt werden. Der Darm profitiert beispielsweise von einer ausreichenden Aufnahme von Ballaststoffen. Zu finden sind diese vor allem in Obst und Gemüse.

  • Kohlenhydrate, vor allem der übermäßig belastende Zucker, sollten nur in Maßen genossen werden, vielmehr empfiehlt sich die Aufnahme von Eiweiß und vor allem von ausreichend Flüssigkeit! Zwei oder gern mehr Liter Wasser am Tag entlasten den Darm und helfen ihm bei seinen Aufgaben. Die Wurst ist durch mageres Fleisch oder durch Fisch zu ersetzen, die zahlreichen Snacks durch eine Banane oder einen Apfel.
  • Und wer keine Lust auf Sport zur Verbesserung seiner Athletik hat: Tägliche Spaziergänge, Treppensteigen und gelegentliches Schwimmen und Radfahren reichen völlig aus! Für unsere Gesundheit ist es nicht nötig, sich im Fitness-Studio zu quälen, das haben unsere Vorfahren schließlich auch nicht getan. Ein bewusster Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, Bewegung und Erholung vom stressigen Alltag lassen auch den Darm wieder zu echter Stärke zurückfinden.
  • Was banal klingt, ist jedoch ungemein gesund und wirksam. Unser Darm als grundlegendes Organ, verantwortlich für so viele Prozesse im Organismus, braucht Hilfe und Unterstützung. Eine Darmreinigung mit anschließender Darmsanierung ist dafür der erste Schritt. Wer ihn geht, kann sich schon bald über die ersten Erfolge freuen.